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9.11.2007 von Renate Miethner.
Als die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten die diesjährige Tour de France spontan und endgültig aus dem Programm nahmen, hatte die seit längerem schon brodelnde Doping-Diskussion ihren bisherigen Höhepunkt erreicht. Nicht nur der einzelne Radsportler und seine Teamkollegen, sondern gleich der Leistungssportler an sich war im öffentlichen Bewusstsein per Rundumschlag zum athletischen Medizinschrank verkommen. Hat sich die Aufregung auch vergleichsweise schnell wieder gelegt, so zeigt sich in den vielen Verurteilungen, Vorverurteilungen und Erklärungsversuchen aber auch ein ganz symptomatisches Problem. Und das hat im Wesentlichen mit einer auffälligen Unschärfe im Umgang mit dem Dopingbegriff an sich zu tun.
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